5 Pflege-Tipps für trockene Haut im Herbst und Winter - Was können SIe in der kalten Jahreszeit tun?

5 Pflege-Tipps für trockene Haut im Herbst und Winter - Was können SIe in der kalten Jahreszeit tun?

In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie bei trockener Haut im Herbst und Winter konkret für ein schönes Hautbild tun kannst.

Es ist sicherlich kein großes Geheimnis, dass unsere Haut in dunkleren Jahreszeiten, mehreren Herausforderungen ausgesetzt ist. Denn auf der einen Seite sorgt die Kälte dafür, dass so manche Hautstelle trockener, rissiger und oft sogar stärker gereizt ist, als wir es gewohnt sind.

Und auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einige Besonderheiten, die regelrecht im "Huckepack" der kürzeren Tagen auf unser Hautbild treffen. Denn oft sind wir im Winter schlichtweg weniger in der Sonne. Die sommerliche Wärme-Zufuhr von Mutter Natur, wird nicht selten ganz unromantisch von Heizungskörpern übernommen.

Und auch der Lebensstil ist ein anderer. Unsere Ernährung wird oft fetthaltiger und womöglich auch "süßer". Daher versorgen wir Sie in diesem Artikel mit einem ganzheitlichen Blick auf die besten Haut-Tipps im Winter. Sozusagen Tipps für echte innere Haut-Stärker, die schöner machen.

Was passiert eigentlich genau mit meiner Haut im Winter?

Für die Einsicht, dass sich die Haut im Winter verändert, brauchst Sie sicherlich keine Haut-Ärztin oder Expertin. Allein ein Blick in den Spiegel oder ein „anderes“ Gefühl, spricht an einem kalten Dezember-Morgen oft Bände. Trotzdem bleibt die spannende Gefühl – was passiert da eigentlich genau?

Nun, die gesamte Palette der winterlichen Hautveränderungen ist zunächst erst einmal ein ganz normaler biologischer Vorgang. Denn wenn die Kälte mehr und mehr zunimmt, erhöht sich die Zellspannung der Haut als Schutzmechanismus. Das führt aber auch dazu, dass sich das Gemisch aus Talg und Fett – also die Hauptbestandteile der natürliche Schutzschicht auf der Haut – weniger verteilt. Zudem wird weniger Fett in den Talgdrüsen produziert. Und genau in diesen Momenten, wird die Haut dann buchstäblich ausgetrocknet.

Einher geht dieser Umstand damit, dass die Blutgefäße bei langanhaltender Kälte enger werden. Die dadurch im Winter forcierte Blässe, lässt dann etwaige trockene und rissige Stellen in einem ganz „besonderen“ Licht erstrahlen. Genau genommen: Sie sehen Ihre Hautunreinheiten einfach stärker.

Nun könnte man ja denken, das sich dieser Effekt wieder aufhebt, insofern man warme Stunden daheim verbringt. Doch so lange man die kalten Tage nicht in einer luftfeuchteren Waldhütte mit Kamin genießen darf, ist auch dieser Gedanke ein Irrglaube. Denn auch die Heizungsluft lässt die restliche Hautfeuchtigkeit schneller „verdampfen“, da die Wohnungen und Häuser im Winter zunehmend eine trockene Luftfeuchtigkeit besitzen. Und das wiederum, führt zu noch mehr trockener Haut.

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Und zu guter letzt kann spröde Haut auch ein Anzeichen von Vitamin-D-Mangel sein. Denn Vitamin D beugt insbesondere kleinsten Entzündungsprozesse durch Bakterien und Erreger auf bzw. unter der Haut vor. Und im Winter – haben die meisten Menschen in nördlichen Gefilden, schlicht einen Vitamin-D-Mangel.

Die 5 besten Tipps für gesunde Haut im Winter

Doch lassen Sie sich nicht von diesen Veränderungen abschrecken. Denn erstens, ist der Winter ja nun eine seit Jahrtausenden „ganz normale“ saisonale Erscheinung. Und zum zweiten, können Sie mit recht wenig Aufwand eine Menge für Ihre Haut tun. Daher haben wir für Sie im folgenden die effektivsten und gleichzeitig alltagspraktischen Maßnahmen aufgelistet. Und Sie werden überrascht sein – denn manchmal sind es die einfachen Dinge im Leben.

1.Bringen Sie Bewegung in Ihr Leben

Auch wenn dieser erste Tipp etwas gewöhnlich wirken sollte – effektiv ist er allemal. Denn bei sportlicher Betätigung werden zunehmend Giftstoffe durch die Poren herausgetrieben und Ihre Hautzellen gehen in einen wohltuenden Selbstreinigungsmechanismus. Auch die Fettproduktion unter den Poren scheint nach sportlicher Betätigung wieder nach oben zu fahren und schützt die Haut so zusätzlich. Zudem steigt die Sauerstoffversorgung im Körper an, was natürlich auch Ihrer Haut zugute kommt.

Welcher Fakt dabei auch berücksichtigt werden darf, ist folgender: Dadurch, das Lymphe im Körper besser fließen, werden zwei Winter-Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Denn erstens werden Giftstoffe so effektiver ausgespült und zum zweiten, werden Nährstoffe effektiver in Ihre Hautzellen transportiert.

Welche Form der Bewegung Sie dabei auch praktizieren, ist dabei fast schon wieder unwichtig. Ob ein schnelles Power-Workout, Yoga oder Joggen – hauptsache, Sie kommen leicht ins Schwitzen.

2.  Ernähren Sie sich hautgerecht

Ihre Ernährung entscheidet natürlich auch über das Wohlergehen der Haut. Doch keine Sorge, dies ist ganz ohne erhobenen Zeigefinger gemeint. Denn sicherlich gehört die ein oder andere „Sünde“ bei kälteren Jahreszeiten für viele einfach dazu – und entscheidet damit manchmal nicht unwesentlich über die Balance des Seelenfriedens. Nein, ganz im Gegenteil, es geht vielmehr darum, einige wenige Grundsätze umzusetzen, die einen wichtigen Zusammenhang mit dem Hautbild inne haben.

 Dazu zählen folgende Punkte:

  • ausreichend Wasser trinken. Der Hauptbestandteil einer gesunden natürlich feuchten Hautbarriere ist Wasser. Empfohlen wird mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag zu sich zu nehmen. Kräuter-Tee ist im Übrigen auch „erlaubt“.

  • Beta-Carotin gilt als Schlüsselstoff schlechthin hinsichtlich Ihres Hautbildes. Diese sog. Carotinoide sorgen nicht nur für einen natürlichen Schutz der Haut, sondern auch für einen brauneren Teint.
    Beta-Carotin ist insbesondere in farbenfrohem Gemüse enthalten. Insbesondere Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis, rote Paprika oder Aprikosen. Doch auch im grünen Blattgemüse ist der Anteil beachtlich. Herauszuheben sind hier die Blätter von Spinat und noch vielmehr, die des Grünkohls. Es spricht also auch „hauttechnisch“ einiges dafür, im Winter auf leckere farbenfrohe Suppen und grüne Smoothies zu setzen.

  • verzichten Sie soweit wie möglich auf Genussgifte und industriell verarbeitete Lebensmittel.

3. An die Luft, solange es hell ist.

Die Haut ist nicht nur dafür gedacht, dass Hormon Vitamin D im Körper aufzunehmen. Nein, die Haut wird auch direkt durch Vitamin D gestärkt. Unter anderem ist Vitamin D daran beteiligt, die Mikroflora der Haut gesund zu halten, kleinste Wunden vor Entzündungen zu bewahren und die natürliche Hautbarriere zu schützen.

Während wir im Sommer meist genug mit Vitamin D versorgt werden und uns sogar vor der Sonne schützen müssen, sinkt der Vitamin-D-Spiegel gen Herbst oft rapide ab. Um genügend Vitamin D aufzunehmen, reicht es dabei in der Regel nicht aus, nur bestimmte Nahrungsmittel, wie Lachs oder Pilze zu essen. Vielmehr ist es nach wie vor die Sonne, welche dass so wichtige Vitamin-D in Ihre Zellen transportiert. Von dieser Warte her macht es Sinn, auch im Winter bei Helligkeit (denn ein gewisser Grad an Vitamin D wird auch bei bewölktem Himmel gebildet), den Fuß nach draußen zu wagen.

Darüber hinaus können Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel beim Arzt messen lassen und gegebenenfalls dieses Hormon zusätzlich als Nahrungsergänzung mit auf den täglichen Speiseplan notieren.

4. Weniger Stress, besserer Teint

Chronischer Stress ist Gift für Ihre Haut. Doch das Zauberwort heißt hier „chronisch“. Jeder Mensch hat am Tag für mehrere Minuten stressige Momente. Doch wenn diese Momente zu längeren Perioden ausarten, leidet auch die Haut darunter. Denn langfristige Stresshormone fahren das Immunsystem herunter und stärken so Entzündungsreaktionen. Auch die Schleimhäute und natürlichen Regenerationssysteme Ihrer Haut sehen bei Stress älter aus, als sie eigentlich sind. In zahlreichen Studien konnte belegt werden, dass Stress zahlreiche Probleme, wie eine durchlässigere Hautbarriere verursachen kann.(1) 

Was können Sie also konkret dagegen tun? Zum einen entsteht langanhaltender Stress nicht nur in Momenten wo wir von A nach B hetzen. Auch langwierige, unangenehme Gefühle oder Gedanken können die Stressmuster im Körper aktivieren. Daher macht es Sinn, so manche innere Herausforderung nicht allzu persönlich zu nehmen und tatsächlich im Herbst und Winter einen Gang herunterzuschalten. Es geht also nicht nur darum wie „viel“ Stress Sie in Ihren Tagen erleben, sondern vor allem, wie Sie diesen einordnen, interpretieren und sich zur Herzen nehmen.

Und auf der anderen Seite empfehlen wir Ihnen natürlich Entspannung. Denn Entspannung ist der natürliche Feind von Stress und lässt wahrscheinlich auch Ihre Haut jünger aussehen. Mittlerweile gibt es eine Menge an Entspannungsübungen, welche sich schnell durch Bücher oder Online-Videos angeeignet werden können. Meditation, Yoga, progressive Muskelentspannung, Tai-Chi und autogenes Training sind dabei sehr prominente Vertreter und dauern am Tag nicht einmal 20 Minuten.

 

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5. Eincremen - das Lebenselexier bei trockener Haut im Herbst und Winter

Für die äußere Anwendung im Herbst und Winter ist es unersetzlich, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, so dass diese vor einem weiteren Austrocknen geschützt wird. Diese Aufgabe übernehmen rückfettende Cremes sehr effizient. Sie sollten dabei insbesondere im Winter den Fallstrick vermeiden, keine allzu unnatürlichen Inhaltsstoffe oder zu hartnäckige Peelings zu benutzen, da dann die Chance von Juckreizen und Rötungen noch einmal erhöht ist.

Ein exzellente Lösung für eine hochqualitative Creme im Herbst und Winter, ist die DNA Repair Cream von Orchidella. Denn diese sorgt auf eine sehr milde Art und Weise für Schutz und Beständigkeit auf wirklich tiefer Zellebene und beugt damit den Grundursachen von trockener und rissiger Haut in kälteren Tagen exzellent vor.

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(1): https://www.nature.com/articles/s41598-018-24653-z