Ernährung für reine Haut - Die besten Tipps    - Teil eins

Ernährung für reine Haut - Die besten Tipps - Teil eins

Nachdem wir Ihnen im letzten Blog-Beitrag den Zusammenhang zwischen Rosecea und einigen Nahrumgsmittel näher gebracht haben, sind einige Nachfragen hinsichtlich des „Ernährungsthemas“ bei uns eingetrudelt.

Daher möchten wir heute noch etwas deutlicher und genauer hinschauen und Klarheit darüber schaffen, welcher Griff in welches Supermarkt-Regal sich auch für Ihre Haut mehr als lohnt.

Es gibt keine Universallösung

Sicherlich haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht, dass es Unmengen von guten Empfehlungen hinsichtlich „hautgerechter“ Ernährung gibt. Was in diesem Zuge noch mehr verwirren kann: Während die Eine etwas isst und sofort mit Ausschlag, Röte oder Juckreiz reagiert, heißt dies noch lange nicht, dass es einer Anderen bei gleichem Lebensmittel ähnlich ergeht. Allein dieses Beispiel zeigt auf, dass es immer das Zusammenspiel der einzelnen Faktoren und der individuellen Ausgangslage ist, welches am Ende Symptome an der Haut erzeugt – oder auch nicht. Dies ist im Übrigen auch ein Grund, warum wir eine Pflegetagebuch für unsere Kunden entwickelt haben, indem solche Zusammenhänge gut zu entlarven sind.

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Doch zurück zum Thema – denn schließlich gibt es dennoch Muster in unserer Ernährung, die Brücken zur Hautgesundheit und einem glatten Teint bauen und welche bei vielen menschen ähnlich funktionieren. In den folgenden Abschnitten wollen wir Sie also nicht mit 08/15-Standart-Tipps „nerven“, sondern ein ganzheitliches Bild optimaler Ernährung für IhreHaut schaffen, welches es Ihnen ermöglicht, sich selbst die Rosinen herauszupicken.

Ernährung für die Haut hat zwei Säulen: Nehmen und Weglassen.

So gibt es zwei grundsätzliche Zugrichtungen. Einmal die Dinge, die berüchtigt dafür sind, dass Sie ihrer Haut gut tun. Und keine Sorge – mindestens eine Sache kennen Sie sicherlich noch nicht. Und auf der anderen Seite gilt es andere Dinge, die als "Verunreiner" glatter Haut wirken können und am besten aus der Ernährung zu eliminieren bzw. reduzieren sind. Im heutigen ersten Teil, kümmern wir uns um die Dinge, die Ihrer Haut schlichtweg gut tun können.

Diese 5 Ernährungs-Tipps können Ihrer Haut gut tun

1.Natürliche und lebendige Nahrung

Auch wenn der erste Punkt nach einer Binsenweisheit klingen mag, die Begründung hat es in sich. Denn auf der einen Seite gilt industriell verarbeitete Nahrung als möglicher Auslöser von Allergien. Klar, wir reden hier insbesondere von Produkten, die mit Zusatzstoffen, Allergenen und künstlichen Aromastoffen aufwarten. Zum anderen ist es so, dass die Forschung im letzten Jahrhundert Indizien gesammelt hat, dass ursprüngliche Nahrung weniger Entzündungen, Zivilisationskrankheiten und eine bessere Hygiene der Menschen zur Folge hat.

Zum Beispiel ist an dieser Stelle die Forschung des Zahnarztes Weston Price zu nennen. In einer zehnjährigen Expeditionsreise bei Naturvölkern ergaben sich bei Prices Beobachtungen, keine solcher Entzündungenund auch kein Karies. Während dessen konnte er bei Menschen, welche künstliche Produkte oder denaturierte – also stark erhitzte Nahrung zu sich nahmen – einen Anstieg des Karies um 40% sehen, sowie diverse Krankheitssymptome, welche auch die Haut umfassten.{1}

Was bedeutet das nun für Sie? Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass körperliche Regenerationsprozesse besser funktionieren, wenn ein erheblicher Anteil der Nahrung naturbelassen und roh gegessen wird. Wo wir auch schon beim zweiten Punkt wären…

2. Grüne Smoothies

Grüne Smoothies sind ein wahrer Segen für Ihre Haut. Die Entdeckung, durch Viktoria Boutenko, die durch Grüne Smoothies nach ihren Angaben auch Hautekzeme kurierte, schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Grüne Smoothies enthalten sehr viele Nährstoffe und sind aufgrund ihrer gemixten Form sehr gut verdaulich und verursachen wenig bis gar kein „Suppenkoma“.

Im Übrigen soll die entscheidende Wirkung dabei im „Grün“ liegen. Denn das enthaltene Chlorophyll gilt als blutreinigend und die sekundären Pflanzenstoffe befinden sich insbesondere in grünen Blättern.(2) Ein kleiner Tipp am Rande: Das Ur-Rezept besteht wirklich nur aus Früchten, grünen Blättern und Wasser. Damit keine Verdauungsbeschwerden oder allergische Reaktionen auftreten, verzichten Sie daher am besten auf Pflanzenmilch, zusätzliche Öle und stärkehaltiges Wurzelgemüse wie Karotten oder Rote Beete.

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3. Rohe gesättigte Fette

Dieser Tipp hat es in sich. Auch wenn Sie jetzt vielleicht denken, wir hätten uns verschrieben. Nein, es sind tatsächlich die rohen gesättigten Fette, welche als echte Hautreiniger gelten. Auch in aktuellen Studien, wie der Pure-Studie mit über 130.000 Teilnehmer werden die gesättigten Fette immer mehr rehabilitiert.(3) Und das ist die praktische Idee dahinter: Sie mixen rohe gesättigte Fette zusammen mit Früchten und erhalten einen „weißen“ Smoothie, der ihre Zellen mit hochwertigem Fett versorgt. Warum dies für ihre Haut so wirksam sein kann? Drei Dinge wären da zu nennen:

  • der weiße Smoothie gilt als sehr hilfreich, um fettlösliche Gifte zu binden und sanft(!) über den Darm, anstatt über die Haut auszureiten

  • Nach Erfahrungsberichten, soll der weiße Smoothie dabei helfen, ihre Zellen besser zu hydrieren, sprich so zu beeinflussen, dass Wasser wirklich in die Zellen vordringt. Und eine bessere Wasserversorgung bedeutet natürlich auch – eine glattere und weichere Haut

  • das Fett soll die Zellmembran schützen, womit die Elastizität der Haut gestärkt werden kann

Nun fragen Sie sich nun zurecht, wie Sie einen solchen „weißen Smoothie“ zubereiten. 

Neben einigen wenigen tierischen Quellen, befinden sich rohe gesättigte Fette vor allem in Kokosöl bzw. Kokosmus. Bereiten Sie sich also gerne am Tag einen Smoothie mit hochwertigem und rohen(!) Mus oder Öl, zusammen mit Beeren, Zitrusfrüchten oder heimischen Früchten zu und machen so die Erfahrung der wohlschmeckenden weißen Smoothies.

4. Superfoods

Superfoods sind Nahrungsmittel, welche durch ihre ungemein hohe Dichte an Nährstoffen überzeugen. Und siehe da - manche von diesen haben sogar eine wunderbare Wirkung auf ihre Haut:

  • rohes Kakaopulver: unterstützt mit hohem Anteil an Magnesium die Blut- und Feuchtigkeitsversorgung der Haut

  • Chia-Samen: Als Omega-3-Lieferanten schützen Sie die davor, dass die Hautbarriere austrocknet

  • Kürbiskerne: Wir hatten bereits darüber berichtet, wie eminent wichtig Zink für Haut, aber auch Haare ist. Kürbiskerne gelten dabei als echte natürliche „Zink-Bomben“

  • Kurkuma: Das enthaltene Curcumin hat in dutzenden Studien den Beweis erbracht, dass es freie Radikale, also potenzielle Entzündungserreger, sehr wirksam bekämpfen kann(4)

5. Intermittierendes Fasten

Keine Sorge, dass intermittierende Fasten bedeutet nicht, ab sofort auf strenge Diät zu setzen. Etwas lockerer interpretiert, bedeutet es, dass Sie nur dann essen, wenn Sie auch wirklich Hunger verspüren. Es bedeutet auch, sich ein wenig Appetit und Hungerzyklen zu gestatten, damit der Körper wertvolle Regenerationsprozesse anwerfen kann.

Denn die Studienlage ist eindeutig: Intermittierendes Fasten (am besten 16 Stunden nach dem Abendessen Pause) kann den Stoffwechsel stabilisieren, Wachstumshormone stimulieren, Giftstoffe eliminieren und die Darmschleimhaut effektiver machen.(5)

Oder wenn man es auf den Punkt bringen möchte: All die Dinge, die auch für eine glatte und schöne Haut nicht ganz umbedeutsam sind.

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Fazit: Wie außen, so auch innen

In diesem ersten Teil haben wir Ihnen aufgezeigt, welche Dinge in der Ernährung Ihrer Haut gut tun können. Auch wenn einige Punkte für Sie vielleicht überraschend daher kamen, ein "einfache" Sache fällt auf: Natürliche und lebendige Nahrung tut der Haut besonders gut.

Sie können den Effekt natürlich noch um einiges verstärken und beschleunigen, indem Sie Ihre Haut auch von außen mit hochqualitativer und natürlicher „Nahrung“ versorgen. Insbesondere in den Wintermonaten ist unsere Hyaluron-Lösung ein optimaler Unterstützer dabei. Alle Details und genaueren Erklärungen finden Sie dazu in unserem Shop:

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(1): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1529695

(2): https://www.researchgate.net/journal/0974-0252_Indian_Journal_of_Plant_Physiology

(3): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7270973/

(4): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5664031/